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Aktuelles

Der Weinberg hat Pause

Nach der hektischen Lese senkt sich Ruhe über das Mittelrheintal und wir können den Frost in unseren Weinbergen bestaunen

Dez 2020

Weinlese in Zeiten von Corona

Lange haben wir gewartet und gezittert: Mitte September konnten wir aber glücklich mit der Weinlese 2020 beginnen. Die Trauben haben uns die Arbeit aber auch sehr einfach gemacht: goldgelb, vollreif und geschmacksintenvis - genauso wollen wir unsere Trauben ernten. 

2020 spannte sich der Kreis unserer Erntehelfer von Ungarn bis nach Argentinien. Wärend der Arbeit ist es einfach den Abstand einzuhalten: jeder hat eine Rebzeile für sich. Und nach der Arbeit halten wir den Abstand ein indem wir mit ausgestrecktem Arm uns zuprosten. Alles in allem ein sehr spannender Herbst, der uns im kommenden Frühjahr mit aussergewöhnlichen Weinen begeistern wird. 

Oktober 2020

Die Reben haben Durst

Leider viel zu oft schreiben wir im Juli und August über unsere Bewässerung der Reben. Der Klimawandel ist nicht aufzuhalten und wir helfen unseren Reben mit gezielten Wassergabe. Somit und mit gezielter Reduzierung der Traubenanzahl können wir die Rebstöcke entlasten. Im Herbst dankt es uns die Rebe mit gesunden und vollreifen Trauben, sowie mit einer optimalen Holzausreifung, damit auch dem nächsten Jahrgang nichts mehr im Wege steht. 

Und da, wo nicht alles Wasser in die Leitungen im Weinberg fließt sondern aus dem Filter tropft, freut sich die übrige Flora und Fauna an der Abkühlung. 

15. Juli 2020

Der Weinberg grünt und blüht

Bei bestem Wetter und wunderbar entwickelten Reben haben wir schon das erste blühende Geschein entdeckt. Da für die kommenden Tage (zum Glück) das Wetter etwas kühler werden soll, wird es vorerst wohl bei nur einem blühenden Geschein bleiben.

Die Faustregel besagt, dass es von der Blüte bis zur Lese 100 Tage dauert. Eine andere Fausregel besagt aber auch, dass die Rebblüte erst rund um Johanni (24. Juni) einsetzt. Wir Winzer merken den Klimawandel sehr stark.

03. Juni 2020

Corona-konformer Weineinkauf

Endlich können wir wieder den Weinverkauf öffnen und unseren Gästen den neuen Jahrgang vorstellen. 

Um alle Abstandsregeln einhalten zu können bitten wir um telefonische Anmeldung oder eine kurze Nachricht per Mail

Frost im Weinberg

Die Eisheiligen machen ihrem Namen alle Ehre. In den frühen Morgenstunden des 12. Mai fielen die Temperaturen in unseren höchstgelegenen Weinbergen kurz unter den Gefrierpunkt. Zum Glück hatten wir vorgesorgt und konnten mit Feuertöfen dem Frost einheizen. 

Durch den "Kälte-Schock" erwarten wir jetzt eine kurze Ruhepause in der Natur. Das Wachstum wird wahrscheinlich in eine Woche wieder richtig beginnen. Somit haben wir genug Zeit um uns auf die nächtste Arbeit, das Aufheften der Triebe, vorzubereiten. 

12. Mai 2020

Der Weinberg wächst

Deutschland ist durch Corona im Stillstand, aber das Leben im Weinberg geht weiter. Überall brechen die Knopsen der Reben auf und die ersten Blätter der jungen Triebe entfalten sich. Jetzt ist der Winzer gefragt die überschüssigen Trieben zu entfernen. Dazu "putzen" wir die Stämme, damit keine weiteren Äste aus dem Holz wachsen. 

Aber auch die Triebe auf der Fruchtrute können nicht einfach so wachsen wie sie es wollen. Den ganzen Winter über haben wir im Rebschnitt unser Bestes getan um die optimale Anzahl von Augen (also Trieben und damit Trauben) pro Stock zu erhalten. Wenn jetzt aus einem Auge mehr als ein Trieb austreibt, bekommen wir zu viel Trauben. Also wird auch hier oben ausgebrochen. 

Bleibt nur zu hoffen, dass wir vom Spätfrost rund um die Eisheiligen Mitte Mai verschont bleiben. 

Mitte April 2020

Pheromon-Verwirrung bei bestem Wetter

Gegen den größten tierischen Gegegnspieler der Winzer, den Traubenwickler, spritzen wir schon seit 30 Jahren kein Gift mehr. Seit dem hängen wir in unserem Weinbergen die rot-braunen Pheromon-Dispenser auf. Aus den Plastikröhrchen verdampft ein Geruchstoff. Durch den Geruch verwirrt finden sich Männchen und Weibchen nicht mehr und wir Winzer haben kein Probleme mit der kommenden Generation an Traubenwicklern. 

Eine flächendeckende Abhängung funktioniert nur, wenn alle mithelfen. Darum sind wir froh bei perfektem Sonnenschein die Dispenser ausgebracht zu haben - natürlich mit gebührendem Abstand zueinander. 

April 2020

Die Arbeit beginnt von neuem...

Den ganzen Winter über haben wir fleißig die Reben geschnitten. Jetzt, da die Sonne wieder stärker scheint erwachen die Reben zu neuem Leben. Beim schneiden der Reben tritt jetzt in der Sonne "Rebenblut", eine wässrige Flüssigkeit mit Zucker, aus.

In den noch kalten Nächten gefriert diese zu kleinen Eiszapfen. Jetzt hoffen wir, dass es nicht zu kalt wird, sodass die kleinen Knospen und Blüten nicht erfrieren. 

März 2020

Ein kurzes Intermezzo mit Schnee

Heute morgen gab es den ersten und wohl einzigen Schnee für dieses Jahr. Aber sobald die Handykamera gezückt war, sind die untersten Lagen schon wieder geschmolzen. Auch daran erkennen wir die Güte unserer Weinbergslagen: je früher der Schnee schmilzt umso bessere Bedingenung.

Wahrscheinlich wird sich diese Erkenntnis mit dem Klimawandel auch wandeln; heute suchen wir immer häufiger die kühlen Lagen für unsere Rieslinge.  

Februar 2020

Wir haben fertig - 2019

Die Ernte 2019 ist beendet und wir ziehen eine überaus positive Bilanz: fast ausschließlich Sonnenschein, hocharomatische Trauben, ein voller Keller und niemand hat sich in den Finger geschnitten. Jetzt gärt der ganze Keller und wir probieren fleißig, was aus unseren guten Trauben geworden ist.

Es fängt wieder von vorne an

Die lange Zeit des Wartens ist zu Ende: Ab jetzt werden wieder Trauben gelesen! Noch starten wir langsam mit unseren "Fingerübungen" Weißburgunder und Dunkelfelder, aber in spätestens einer Woche kommt der erste Riesling für unseren TONI JOST Gutswein auf die Presse.

Bis jetzt macht uns das Jahr nur Freude: die Trauben entwickeln sich prächtig und bekommen jetzt noch die letzten Gramm Zucker über die Sonnenstrahlen eingeflößt. Dank unserer Elektrozäune und wachsamen Jägern trauen sich keine Wildschweine und Rehe zum Naschen in die Weinberge und da kein Regen in Sicht ist, wird die tolle Entwicklung der Weinberge so weitergehen.

Wir nutzen die "Ruhe vor dem Sturm" zwischen Weißburgunder und Riesling und putzen noch schnell den Rest vom Keller.

Hagel im Hahn

Wetterextreme gehören leider zu unserem Alltag als Winzer. So sehr wir uns auch den Regen gewünscht haben, sowenig wollten wir ihn in Form vom Hagel bekommen. Heute Mittag hat es einmal kurz, dafür umso heftiger, am Mittelrhein gehagelt. Auf den ersten Bild kann man gut erkennen, wie das Unwetter von Oberwesel (rheinabwärts) aus kommend nach Bacharach zieht. 

Nach dem ersten Schock haben wir aber noch einmal Glück im Unglück gehabt: Es hat zwar gehagelt, dafür wurden aber keine ganzen Trauben oder gar Triebe abgeschlagen: Die Blätter hat es auch nicht zerfetzt und wäre der Sturm einen Monat später gekommen, hätte er noch viel mehr Unheil anrichten können. 

Wir haben beschlossen, statt über den Hagel zu jammern, uns lieber über die 20 Liter Niederschlag zu freuen. Immerhin scheint sich jetzt das Wasserproblem für ein paar Wochen gelegt zu haben. 

12. Juli 2019

... jetzt summt der Weinberg auch noch

Nicht nur Riesling, Spätburgunder und Co fühlen sich bei uns wohl. Die Blumen in und um unseren Weinbergen locken auch alle möglichen Insekten an. So macht es sich seit diesem Jahr eine Kolonie Wildbienen bei uns im jungen Spätburgunder bequem. 

Hier bauen die Weibchen bis zu 60 cm tiefe Gänge in den Lehmboden und brüten dort ihre Eier aus. Für das ökologische Gleichgewicht sind die Bienen nicht zu unterschätzen. Da die meisten Wildbienen ihre Eier im Boden ausbrüten ist die richige, schonende Bodenbearbeitung für uns besonders wichtig. 

7. Juli 2019

Die Reben haben Durst

Wie jedes Jahr beschäftigt uns auch 2019 wieder die Wasserproblematik. Die große Trockenheit in letzten Jahr konnten die Reben noch vergleichsweise gut wegstecken; damals waren die Wasserreserven im Boden durch ein feuchtes Frühjahr noch gut gefüllt. Leider war der Winter 2018/2019 deutlich trockenener und wir müssen uns schon früher im Jahr Gedanken über die richitge Wassergabe zu rechten Zeit machen. 

Zwar ist das Beregnen von Weinbergen eine Arbeit, die immer in der arbeitsintensivsten Zeit ansteht und deren Erfolg nicht sehr leicht messbar ist. Aber wenn ich mir heute unser Jungfeld aus dem letzten Jahr anschauen und ich merke wie gut es gewachsen ist, dann ist es Lohn und Ansporn zugleich auch dieses Jahr die Abrietsleistung zu investieren. 

Juni 2019

 

Es grünt und blüht im Weinberg...

Dieses Jahr startete die Vegetation etwas langsamer als im "Turbo-Jahr" 2018. Dafür haben aber die Niederschläge und das sonnige Wetter nicht nur den Reben gut getan, sondern auch die Blumen, die wir in den Reihen unter den Stöcken ausgesäht haben. Rübsen, Malve, Klee, Phacelia und viele mehr blühen in tollen Farben und sorgen für Abwechslung zwischen den Reben. 

Auf den alten Trockensteinmauern mit ihren vielen Ritzen und Spalten, die den verschiedensten Tiere Zuflucht bieten wächst und blüht der rote Mauerpfeffer. 

Mai 2019

 

Der erste 2018er ist ein Rosé

Schneller als gedacht haben wir den ersten Wein aus dem tollen Jahrgang 2018 auf die Flasche gebracht. Da der Frost in 2017 stark in unseren Spätburgunder Weinbergen gewütet hat, konnten wir nicht so viel Spätburgunder Rosé ernten wie wir wollten. Aber darum gibt es nun schon den neuen Rosé aus dem aktuellen Jahrgang. Ein idealer Begleiter für den Sonnenschein, auch bei etwas kälteren Temperaturen. 

Februar 2019

Der Jahrgang 2018

Endlich wieder ein Jahr ohne Frostschäden, dafür aber fast unerträgliche Hitze, zwei neue Weinberge und ein versöhnlicher Abschluss.

In Kürze war das unser Jahr 2018. Wir wünschen Ihnen eine entspannte und besinnliche Adventszeit.

Der Jahrgang 2017

Wieder einmal hat uns ein Weinjahr alles abverlangt. Aber jetzt, da alle Trauben im Keller sind und einige Weine sogar schon die Gärung beendet haben können wir Winzer eine erste Bilanz ziehen:

Und so wünschen wir Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr!

 
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Weingut Toni Jost Hahnenhof